Hintergrund aus einem Bild entfernen
Fügen Sie ein Foto hinzu, und die KI trennt das Motiv von allem, was dahinter liegt. Behalten Sie den Freisteller durchsichtig, etwa für eine Produktseite im Shop oder eine Folie, oder setzen Sie stattdessen eine einfarbige Fläche, Unschärfe oder ein anderes Bild dahinter.
Fügen Sie ein oder mehrere Fotos hinzu (JPG, PNG, WebP, HEIC und mehr).
oder Dateien hier ablegen
Am besten klappt es, wenn sich das Motiv deutlich abhebt. Haare, Fell und durchsichtige Gegenstände brauchen eventuell etwas Nacharbeit mit dem Pinsel unter „Nachbessern“.
Das Bild füllt den ganzen Hintergrund; hat es ein anderes Seitenverhältnis, werden die Ränder abgeschnitten.
Ein transparenter Hintergrund wird als PNG gespeichert.
Fotoangaben wie EXIF-Daten und Standort werden nicht in das neue Bild übernommen.
Ihre Dateien werden auf Ihrem eigenen Gerät verarbeitet und nie hochgeladen.
So funktioniert es
- Wählen Sie Fotos mit „Dateien auswählen“, legen Sie sie auf der Seite ab oder fügen Sie ein kopiertes Bild mit Strg+V ein (am Mac Befehlstaste+V). Geöffnet werden JPG, PNG, WebP, GIF, BMP, HEIC und AVIF.
- Starten Sie die KI mit „Hintergrund entfernen“. Beim ersten Mal muss eine Modelldatei von 45 MB heruntergeladen werden. Das beginnt, sobald Sie ein Foto hinzufügen, und ist deshalb oft schon fertig; ist die Datei beim Klick noch unterwegs, zeigt ein Fortschrittsbalken, wie weit sie gekommen ist. Ihr Browser behält die Datei für das nächste Mal.
- Prüfen Sie die Vorschau und wählen Sie unter „Hintergrund“ zwischen „Transparent“, „Farbe“, „Unscharf“ und „Bild“. „Farbe“ bietet acht Farbfelder und „Eigene Farbe wählen“; bei „Bild“ geben Sie die Datei über „Hintergrundbild wählen“ an.
- Ist ein Rand noch rau? Klicken Sie auf „Nachbessern“, räumen Sie mit „Radieren“ Reste weg, holen Sie mit „Wiederherstellen“ verlorene Stellen zurück und bestätigen Sie mit „Übernehmen“. Einen kurzen Blick auf das Original bekommen Sie, solange Sie „Halten zum Vergleichen“ gedrückt halten.
- Wählen Sie unter „Speichern als“ PNG, JPG oder WebP. „Herunterladen“ speichert das Foto auf dem Bildschirm, „Alle herunterladen (ZIP)“ einen ganzen Stapel in einem Archiv.
Was es kann
Kein Nachzeichnen nötig
Sie zeichnen nichts nach: Das Modell ISNet entscheidet selbst, was zum Motiv gehört, deshalb funktionieren Menschen, Tiere, Produkte und Alltagsgegenstände gleichermaßen. Es liefert eine weiche Maske mit 256 Transparenzstufen pro Pixel, sodass Randpixel teilweise durchsichtig sein dürfen, statt mit einer harten Schablone ausgeschnitten zu werden.
Vier Wege zum fertigen Bild
Der Hintergrund bleibt transparent, bekommt eines von acht Farbfeldern oder einen beliebigen Ton aus der Farbauswahl, wird so stark unscharf, wie Sie es einstellen, oder macht einem zweiten Foto Platz, das hinter dem Motiv sitzt. Ein Hintergrundfoto füllt das Bild ganz aus; hat es ein anderes Seitenverhältnis, wird es an den Rändern beschnitten, nie gedehnt.
Ein Pinsel für widerspenstige Ränder
„Nachbessern“ öffnet einen großen Editor. „Radieren“ und „Wiederherstellen“ malen direkt auf den Freisteller, dazu gibt es die Regler „Pinselgröße“ und „Weiche Kante“, Zoom-Schaltflächen und das Werkzeug „Verschieben“ zum Bewegen des Bildes. Mit „KI-Ergebnis wiederherstellen“, „Rückgängig“ und „Wiederholen“ probieren Sie ohne Risiko.
Ein Stapel Produktfotos in einem Rutsch
Fügen Sie beliebig viele Fotos hinzu. Sie werden nacheinander freigestellt, jedes erscheint als Miniatur, die Sie zur Vorschau anklicken können, und der gewählte Hintergrund gilt für alle. Das ZIP enthält pro Foto eine Datei, benannt nach dem Original mit angehängtem -no-bg.
Drei Dateiformate
Ein durchsichtiger Hintergrund muss ein PNG sein. Sobald Sie Farbe, Unschärfe oder ein Bild wählen, stehen auch JPG und WebP bereit, mit einem Qualitätsregler, der bei 90 beginnt. Greifen Sie zu einem von beiden, wenn die Datei klein bleiben soll.
Nichts verlässt Ihr Gerät
Das Modell kommt einmal von dieser Website und läuft dann in Ihrem Browser, das Foto wird also nie hochgeladen. Die gespeicherte Datei ist ein frisches Bild: Ortsangaben und andere Kameradaten des Originals werden nicht übernommen.
Gut zu wissen
Ein sauberer Freisteller beginnt mit einem klaren Motiv: eine Person vor einer schlichten Wand, eine Tasse auf dem Tisch, Sneaker auf weißem Papier. Haare, Fell, Glas und Rauch sind die schwierigen Fälle, denn ihre Ränder sind teils fest, teils durchsichtig. Liegt die KI hier daneben, öffnen Sie „Nachbessern“, zoomen hinein, holen Verlorenes zurück und radieren, was übrig geblieben ist.
Wohin das Bild am Ende soll, bestimmt die Einstellung. Auf einer Folie, einem Banner oder in einem Layout liegt ein transparentes PNG auf jedem Untergrund, ohne dass ein Kasten darum sichtbar wird. Ein Shop, der einen rein weißen Hintergrund verlangt, braucht „Farbe“, das Feld „Weiß“ und ein JPG. „Unscharf“ behält den Raum, macht ihn aber weich, und „Bild“ versetzt das Motiv in eine andere Szene.
Intern liest die KI eine Kopie Ihres Fotos mit 1024 × 1024 Pixeln und rechnet die entstandene Maske wieder auf die volle Größe hoch; den letzten Schliff bei einem großen Bild gibt deshalb „Nachbessern“. Fotos über etwa 16,7 Megapixel, das sind 4096 × 4096, werden zuerst verkleinert, und die Ergebniszeile nennt die neue Größe. Wird auf einem Gerät der Speicher knapp, startet von selbst ein leichterer Modus mit 768 × 768 Pixeln, und die Ränder werden etwas weniger genau. Das Modell setzt WebAssembly SIMD voraus, das aktuelle Versionen von Chrome, Edge, Firefox und Safari mitbringen; iPhone und iPad benötigen dafür iOS 16.4 oder neuer.
Fragen und Antworten
Wie bekomme ich einen transparenten Hintergrund?
Fügen Sie das Foto hinzu und klicken Sie auf „Hintergrund entfernen“. Solange unter „Hintergrund“ die Wahl „Transparent“ gilt, wird der Freisteller als PNG gespeichert, und die durchsichtigen Stellen bleiben durchsichtig.
Kann ich ein Produkt vor einen rein weißen Hintergrund setzen?
Ja. Wählen Sie „Farbe“, klicken Sie auf das Feld „Weiß“ und nehmen Sie unter „Speichern als“ JPG oder WebP, wenn die Datei kleiner sein soll. Jedes andere Farbfeld und jeder Ton aus „Eigene Farbe wählen“ funktioniert genauso.
Wird mein Foto auf einen Server geladen?
Nein. Unterwegs ist nur die Modelldatei, und zwar zu Ihnen. Der Freisteller wird in Ihrem Browser berechnet, das Foto bleibt also auf Ihrem Gerät.
Warum startete das erste Foto so langsam?
Ihr Browser musste das Modell mit 45 MB holen und einrichten. Danach behält er es, spätere Fotos beginnen also früher, und ein Computer ist meist schneller fertig als ein Handy.
Die Haare sind am Rand ausgefranst. Wie bessere ich nach?
Öffnen Sie „Nachbessern“, zoomen Sie hinein und fahren Sie mit „Wiederherstellen“ über fehlende Strähnen oder entfernen Sie mit „Radieren“ Hintergrundreste. Der Regler „Weiche Kante“ legt fest, wie weich jeder Strich ausläuft.
Bleibt die ursprüngliche Auflösung erhalten?
Ja, bis etwa 16,7 Megapixel. Ein größeres Foto wird auf diese Grenze verkleinert, und die Ergebniszeile nennt die neue Größe.